Warum bekommen Spechte keine Kopfschmerzen?

brainee
vor 4 Jahr(en)

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1 Antwort vom Superbrain

heike191185
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heike191185 | vor 3 Jahr(en) | 650 Pkt
Spechte hacken bis zu 20 mal pro Sekunde mit ihrem Schnabel auf Bäume ein. Dabei schlägt der Schnabel mit 25 km/h aufs Holz ein und dies bis zu 12.000 mal am Tag. Ein Mensch bekäme davon eine Gehirnerschütterung oder zumindest Kopfschmerzen. Der Körper der Spechte ist allerdings so gebaut, dass er vom Hämmern keine Kopfschmerzen bekommt:
- Das Gehirn ist von wenig Gehirnflüssigkeit umgeben, sodass es nicht gegen die Scädeldecke schlagen und verletzt werden kann.
- Die Verlängerung des Schnabels verläuft unter dem Gehirn, sodass die Energie der Schläge nicht ans Gehirn sondern an biegsame Knochen und die Schnabelmuskulatur abgegeben wird.

Zudem schließt der Specht schon vor dem Einschlag die Augenlieder, damit die Augen nicht aus den Augenhöhlen austreten. Die Schläge werden geradlinig ausgeführt, damit die ganze Kraft auf die Schnabelspitze wirkt.

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